Willkommen im neuen Jahr


Neuanfänge gehen ja immer mit Wünschen und Möglichkeiten zu Veränderung einher, ob nun einfach das Kalenderjahr endet oder man umzieht, eine neue Stelle antritt oder was immer. Zu meinen guten Vorsätzen (ja, ich habe sowas noch) für dieses Jahr gehört ein bißchen mehr Bewegung – das ist etwas, das ohne Hund nicht mehr automatisch passiert. Folgerichtig habe ich gestern mein Auto verkauft. Ein ganz schöner Einschnitt, aber so wie mein Leben sich derzeit gestaltet, ist ein eigenes Auto nicht nötig und es ist entspannter und günstiger für mich, einmal die Woche ein Carsharing zu nutzen.

Der Blick aus meinem Fenster sieht heute Vormittag so aus:

…also perfektes Wetter, um mit Bus und Fahrrad unterwegs zu sein. 😀

Außerdem habe ich Zeusels letzte Dinge ans Tierheim Braunschweig gespendet. Auch so ein Einschnitt.

Und wie wird das Jahr sich für mich gestalten?

Geplant sind natürlich wieder 2 Semesterprogramme mit dem Unichor. Dieses Semester heißt das Programm „Abgefahren!“ und wir singen Lieder über Transportmittel. Nicht über das Reisen, sondern über das Medium des Reisens.

Im Sommer wird es um Feuer gehen.

Die Kantorei hat ihren ersten Gottesdienst am 8. März, und dieses Datum kann ich natürlich nicht links liegen lassen. Ich weiß noch nicht, wer der Pfarrer ist, aber er wird einen feministischen Kampfgottesdienst halten müssen.

Bei den Queermonics kommen Auftrittsanfragen immer eher kurzfristig, und der Sine Nomine Chor singt am 19. September im Opernhaus Magdeburg Filmmusik. Die Magdeburger Philharmonie wird spielen, das ist ein Konzert im Rahmen des Internationalen Chorfests Magdeburg, das dort jedes Jahr stattfindet.

Außerdem helfe ich im Frühsommer an einer Grundschule beim Einstudieren eines Kindermusicals, was ich sehr spannend finde, fahre auf diverse Probenwochenenden, spiele möglicherweise im Februar eine Tangomesse, fahre zur Konfirmation meiner jüngsten Nichte nach Bayern und wahrscheinlich zum Jubiläum meiner alten Schule nach Wernigerode, und wer weiß, was sonst noch alles kommt. Das Jahr ist jetzt schon recht voll und wie ich mein Leben kenne, wird es noch deutlich voller werden, und ich freue mich darauf!


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